Abwechslungsreiches Konzert-Experiment zum Muttertag

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Das diesjährige Muttertagskonzert war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Konzert. Zum einen die für Konzerte der Singgemeinschaft ungewöhnliche Zeit, aber auch die geplanten Überraschungen an diesem Muttertagssonntag. Ob es ein erfolgreiches Expriment war und was Sie – falls Sie nicht dabei gewesen sind – alles verpasst haben, schildert in ihrem ganz persönlichen Konzertrückblick Carola Kreisch, Altistin der SGM.

Ein wenig aufgeregt waren wir schon, bevor am Sonntag, den 14.05.2017 unser Frühlingskonzert begann. Anlässlich des Muttertages hatten wir den Termin auf den Vormittag gelegt, da sicherlich viele Muttis am Nachmittag von ihren Kindern zu einem Ausflug eingeladen wurden. Würden genügend Gäste unsrer Einladung folgen? Hatten wir bei den vielfältigen Vorbereitungen an Alles gedacht? Haben wir ausreichend geprobt? Unser Chorleiter, Christian Meincken versuchte noch in der letzten Probe eine neue Aufstellung aller Sängerinnen und Sänger. Puh, was für eine Aufregung, denn ungewohnt war das schon, so weit und aufgelockert zu stehen. Da stellte sich der eine oder andere schon die Frage: Wird es funktionieren, wie er es sich erhofft?

Und es klang am Konzerttag. Denn gut eingesungen und freudig nervös starteten wir mit unserem vielseitigen Programm. Mit einer bunten Mischung aus alten Volksweisen und modernerem Liedgut wollten wir unser Publikum begeistern. Zwischen „Im Wiesengrund“ und „Der Birkenbaum“ hörten sie „Auf dem Markt von Scarborough Fair“ oder „Blowing in the Wind“. Die Kinder gratulierten musikalisch Ihren Muttis zum Ehrentag mit dem Titel „Denn du bist meine Mama“. Der Höhepunkt der Kinderdarbietung war die Aufführung von „Harry Potter“ in Kurzversion mit Konfettikanone zum Abschluss. Während einer kurzen Pause konnten Gäste und Sänger bei einem kleinem Snack ins Gespräch kommen.

Sehr gelungen fand ich den solistischen Beitrag von Marco und Lutz mit einem selbstgeschriebenen Titel „Same old Story“ aus der Feder von Tenor Marco alias Marc Ocram. Für alle Chormitglieder war sicherlich die Aufführung von „Gabriellas Song“ (Titelsong des Filmes „Wie im Himmel“) das Highlight. Solistisch begleitet wurde der Chor von Helene Günther, für die es ebenfalls ein Experiment war, denn mit einem Chor war sie noch nie öffentlich aufgetreten. Auch wenn die Aufregung bei ihr groß war, es hat uns – und auch ihr richtig viel Spaß gemacht.

Nach kurzweiligen 120 Minuten endete unser diesjähriges Frühlingskonzert. Der einsetzende Beifall lässt uns hoffen, dass es allen Zuschauern gefallen hat. Wir als Chor bedanken uns beim musikalischen Leiter, Christian Meincken, bei Helene Günther, bei den Kinder und deren Eltern und natürlich bei unsrem treuen Gästen und der Gemeinde Mühlau für die Unterstützung.

Carola Kreisch